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Der Autor Bertram Karl Steiner erhält den Humbert-Fink-Preis 2026. Die Landeshauptstadt Klagenfurt verlieh Steiner den Preis für seine Verdienste in der Literatur.
Steiner ist Autor mehrerer im Verlag Mohorjeva Hermagoras erschienener Bücher, darunter Gegensätze mit gesellschaftskritischen Essays, Quinta essentia, eine Hommage an den Künstler H. P. Maya, Paris - eine Obsession und Slowenien - Tochter aus Elysium.
Der in Niederösterreich geborene und in Klagenfurt Lebende Autor Bertram Karl Steiner ist der siebente Preisträger des renommierten Preises, der alternierend mit dem Gert-Jonke-Preis verliehen wird. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Antonio Fian, Engelbert Obernosterer und Cvetka Lipuš.
Bertram Karl Steiner begann seine berufliche Laufbahn als Lektor an der Université de Bretagne Occidentale in Brest. Er war später unter Humbert Fink in der Kärntner Krone tätig und diente als Korrespondent für „Der Standard“. Zwischen 1990 und 2014 war Steiner Redakteur der „Kärntner Tageszeitung“ und zuletzt Kulturressortchef. Er wurde auch als Chefredakteur der Kulturzeitschrift „Die Brücke“ bekannt.
Bei der Preisverleihung werden ihn die Kulturjournalistin Irina Lino und der Autorenkollege Günter Schmidauer würdigen.
Die Preisverleihung des Humbert-Fink-Preises findet am 29. April 2026 im Musil-Haus (19 Uhr) in Klagenfurt statt.
Anmeldungen unter: 0463 501429; musilmuseum@klagenfurt.at
(Quelle: ORF-Kärnten, Kleine Zeitung)
Das im deutschsprachigen Raum seit Jahren verankerte Mölltaler Geschichten Festival 2025 wurde im Sammelbuch Seltsam. Kurzgeschichten im Verlag Hermagoras Mohorjeva herausgebracht. Bei der Präsentation im Musil Literaturmuseum begrüßte Verlagsleiter Hanzi Filipič die Mölltaler Delegation rund um Melitta Fitzer aus dem Organisationskomitee, drei mitgereiste Autoren, Angelika Mosch, Reinhard Gnettner und Alexander Cimzar, die aus ihren Beiträgen lasen, sowie Museumsleiter Heimo Strempfl. Musikalisch begleitet wurde der Abend durch Katarina Sima auf der Gitarre.
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Im Bildungsheim Sodalitas in Tainach/Tinje stellte der renommierte Historiker und Diplomat Prof. Dr. Andrej Rahten seinen neuen Buchband „Der Tod des Thronfolgers“ vor.
In einem fesselnden Gespräch mit Prof. Dr. Maria Wakounig (bis 2024 Leiterin des Instituts für Osteuropäische Geschichte in Wien) beschreibt er auf den Spuren slowenischer und kroatischer Interpretationen die Geschichte und Hintergründe des Attentats von Sarajevo.
Private Beweggründe für die Reise nach Sarajewo und damalige großösterreichische Reformkonzepte werfen ein neues Bild auf Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie Chotek.
Berührende erstmalig gezeigte Fotos aus der Zeit begleiteten den Vortrag.
Interessierter Besucher war auch der Diplomat und ehemalige Hohe Repräsentant der EU in Bosnien Dr. Valentin Inzko.
Das Buch ist im Verlag Mohorjeva Hermagoras erschienen und im Buchhandel erhältlich.
Mehr zum Buch und Shop: Der Tod des Thronfolgers
Text: T. Gregoritsch


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